AbteilungsübergreifendeLösung

Filterung eines breiten Spektrums von Arzneimittelrückständen aus dem Urin von Patienten.

Für Krankenhausabteilungen, in denen Katheter, Urinflaschen und Steckbecken häufig verwendet werden und hohe Konzentrationen von Arzneimittelrückständen enthalten, z. B. Intensivstation, Herzkatheterlabor, Neurologie.


MediCatch-Einheit in einem Krankenzimmer neben einem Patientenbett

Die Herausforderung

Bei bettlägerigen Patienten gelangen konzentrierte Arzneimittelfrachten direkt in die Kanalisation.

In pflegeintensiven Abteilungen wie Intensivstationen oder neurologischen Stationen können Patienten keine normalen Toiletten benutzen. Über Katheter, Urinflaschen und Steckbecken gesammelter Urin wird z. B. über Steckbeckenspüler oder normale Ausgüsse entleert. Dadurch gelangt ein breites Spektrum an Arzneimitteln wie Antibiotika, Anästhetika und Schmerzmittel in die Kanalisation, in kommunale Kläranlagen und in die Umwelt. Stationsteams brauchen Lösungen, die zu bestehenden Pflegeabläufen passen – und Krankenhäuser brauchen messbare Nachweise dafür, dass Emissionen reduziert werden.

Verborgene Emissionen der Stationen

Die Arzneimittelbelastung ist auf Stationsebene am höchsten, doch genau dort finden selten Maßnahmen oder Monitoring statt.

Standardabläufe

In diesen Abteilungen wird Urin mit hohen Konzentrationen von Arzneimittelrückständen bereits im Rahmen von Standardabläufen gesammelt, etwa in Urinbeuteln, Steckbecken und Urinflaschen.

Fokus auf AMR

Die Sorge um antimikrobielle Resistenzen und Antibiotikarückstände im Krankenhausabwasser wächst. Die Senkung der Antibiotikakonzentration ist entscheidend.

Nicht verwendete flüssige Arzneimittel

Reste nicht verwendeter flüssiger Arzneimittel werden häufig als kostspieliger klinischer Abfall entsorgt. Mit MediCatch können Krankenhäuser diese flüssigen Rückstände direkt an der Quelle aufbereiten, während leere Verpackungen getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt oder recycelt werden können.

Der Ansatz von Zereau

Hand holding a Zereau filter cartridge

Gesammelten Urin im MediCatch Sink filtern.

MediCatch verarbeitet den Inhalt von Kathetern, Urinflaschen und Steckbecken ohne Mehraufwand für das Personal. Die Filtration ist in einen speziellen Ausguss integriert, in den das Personal die Inhalte entleert.

Der gefilterte Urin wird anschließend frei von Arzneimittelrückständen über das System in die Krankenhauskanalisation eingeleitet.

Das System verarbeitet auch nicht verwendete flüssige Arzneimittel, sodass leere Behälter recycelt oder als normaler Abfall entsorgt werden können.

Ihre Situation besprechen

Systemkonfigurationen

MediCatch Sinks, konfiguriert für Intensivstationen und andere pflegeintensive Krankenhausstationen.

Close view of a stainless MediCatch sink strainer

MediCatch Sink

Installiert im unreinen Arbeitsraum, in dem Urin und flüssige Abfallströme ohnehin gehandhabt werden. MediCatch ergänzt bestehende Arbeitsabläufe um eine Filtration und ermöglicht so eine verantwortungsvolle Aufbereitung ohne Mehraufwand für das Personal.

  • Für Katheter, Urinflaschen, Steckbecken und alle anderen klaren Flüssigkeiten.
  • Wartungsfreundliche Filterkartuschen.
  • Nachhaltigkeit im Hintergrund – ohne Mehraufwand für das Personal und ohne Einfluss auf das Patientenerlebnis.

Ideal für Intensivstationen und Intermediate-Care-Stationen.

MediCatch in der Krankenhausapotheke

Krankenhausapotheken erzeugen flüssige Abfälle aus der Herstellung, aus Proben und aus abgelaufenen Arzneimitteln. Diese Ströme werden oft als kostspieliger medizinischer Abfall behandelt. MediCatch filtert Rückstände an der Quelle – bevor sie den Herstellungsbereich verlassen.

  • Für Spülflüssigkeiten aus der Herstellung, Proben und abgelaufene flüssige Arzneimittel
  • Reduziert die Menge an medizinischem Abfall und die Entsorgungskosten
  • Passt zu bestehenden Herstellungs- und Entsorgungsabläufen

Ideal für Krankenhausapotheken und aseptische Herstellungsbereiche.

MediCatch unit in a hospital pharmacy preparation room

Newsroom

EANM 2026: Zereau an Stand 321 – Halle X3. Ist unsere Infrastruktur bereit für das Wachstum der Nuklearmedizin?
Aktuelles

8. Oktober 2026

EANM 2026: Zereau an Stand 321 – Halle X3. Ist unsere Infrastruktur bereit für das Wachstum der Nuklearmedizin?

Nächste Woche kommt die nuklearmedizinische Community in Wien zur EANM’26 zusammen. Die Radioligandentherapie wächst. Neue Radiopharmaka durchlaufen die klinische Entwicklung. Alphatherapien gewinnen an Dynamik. Der Zugang für Patienten nimmt zu, und Krankenhäuser in ganz Europa bereiten sich auf weiteres Wachstum vor.

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Was Krankenhäuser sagen:

Wirkung in der Praxis

Gemessene Leistung aus realen Krankenhausinstallationen.

Nachweislich keine Einleitung

Breites Spektrum medizinischer Rückstände, z. B. Antibiotika, Anästhetika, Schmerzmittel, Blutdruckmittel usw.

Skalierbare Lösung im Krankenhaus

Skalierbar: kleine Maßnahmen in mehreren Abteilungen, gemeinsame Wirkung.

Erfassung an der Quelle

Kosteneffiziente Erfassung bestimmter Substanzen und hoher Konzentrationen, bevor sie nachgelagert verdünnt werden.

AMR reduzieren

Antibiotika werden abgefangen, bevor sie in die Kanalisation gelangen – das senkt Exposition und Resistenzrisiken.