8. Oktober 2026
EANM 2026: Zereau an Stand 321 – Halle X3. Ist unsere Infrastruktur bereit für das Wachstum der Nuklearmedizin?
Nächste Woche kommt die nuklearmedizinische Community in Wien zur EANM’26 zusammen.
Die Radioligandentherapie wächst. Neue Radiopharmaka durchlaufen die klinische Entwicklung. Alphatherapien gewinnen an Dynamik. Der Zugang für Patienten nimmt zu, und Krankenhäuser in ganz Europa bereiten sich auf weiteres Wachstum vor.
Das EANM-Programm spiegelt diese Entwicklung wider. Die diesjährigen Diskussionen reichen von der beginnenden Alpha-Ära und neuen Radiopharmaka bis zu einem europäischen Policy-Symposium, das sich speziell mit Radioligand Therapy in Europe: Regulation, Readiness and Patient Access befasst.
Besonders interessant finden wir das Wort Readiness – Bereitschaft.
Um mehr Patienten Radioligandentherapien zugänglich zu machen, braucht es Fortschritte im gesamten Behandlungsökosystem: Verfügbarkeit von Isotopen, behördliche Zulassung, klinische Kapazität, geschultes Personal, Krankenhausinfrastruktur – und den sicheren Umgang mit dem, was den Patienten verlässt.
Jeder dieser Bereiche bringt eigene Herausforderungen mit sich. Das Management radioaktiven Abwassers ist ein Teil dieser Gleichung – aber ein zunehmend relevanter, da die Behandlungszahlen steigen und neue Radionuklide in die klinische Praxis gelangen.
Denn jede zusätzliche Behandlung bedeutet auch etwas ganz Praktisches: Krankenhäuser müssen die radioaktiven Ausscheidungen bewältigen, die Patienten danach produzieren.
Mehr Behandlungen bedeuten auch mehr radioaktive Ausscheidungen
Nach der Verabreichung verlässt ein Teil des Radiopharmakons den Patienten über Urin und andere Ausscheidungen. Und zwar recht schnell.
Mit steigenden Behandlungszahlen wächst auch die Menge an radioaktivem Abwasser, die Krankenhäuser bewältigen müssen.
Traditionell war die Antwort relativ einfach: Abwasser in Abklinganlagen sammeln, lagern und nach ausreichendem radioaktivem Zerfall einleiten. Das funktioniert. Doch mit dem Wachstum der Nuklearmedizin treten die Grenzen dieses Ansatzes immer deutlicher zutage.
Abklinganlagen erfordern Platz, Bauarbeiten, eigene Rohrleitungen und erhebliche Investitionen. Eine Erweiterung der Behandlungskapazität kann daher auch eine Erweiterung der Abwasserinfrastruktur erfordern – mitunter in Krankenhäusern, in denen zusätzlicher Platz schlicht nicht vorhanden ist.
Und die nächste Generation von Therapien macht die Frage noch relevanter. Lu-177 verbreitet sich rasant. Weitere Radionuklide kommen hinzu. Alphastrahler wie Ac-225 bringen andere Zerfallseigenschaften, ökotoxikologische Risiken und weitere Anforderungen an die Entsorgung mit sich.
Wenn sich die Nuklearmedizin verändert, sollte dann die Infrastruktur um sie herum dieselbe bleiben?
Was, wenn wir die Radioaktivität managen, bevor wir das Wasser managen?
Wir bringen die Lösungen nach Wien.
Für Zereau ist es bereits die fünfte EANM. Wir stellen kein neues Konzept mehr vor. Die Filtration an der Quelle ist eine bewährte Technologie, die in Krankenhäusern in ganz Europa im Einsatz ist.
In Wien präsentieren wir unsere neuesten Erkenntnisse und technischen Lösungen für die verschiedenen Abwasserherausforderungen, vor denen nuklearmedizinische Abteilungen heute stehen.
Für die Radioligandentherapie bieten unser Toilet Filter System und die Urine FilterBOX eine kompakte Plug-and-play-Lösung, um Radionuklide direkt aus den Ausscheidungen oder dem Urin der Patienten aufzufangen. Sie können ein einzelnes Behandlungszimmer oder eine gemeinsam genutzte Toilettenanlage versorgen. So können Krankenhäuser RLT ohne umfangreiche Abwasserinfrastruktur einführen – oder bestehende Behandlungskapazität ausbauen, ohne sofort ihre Abklinganlagen erweitern zu müssen.
Wo mehrere Abwasserströme zentral bewältigt werden müssen, kombiniert unsere Hybrid Solution die Filtration an der Quelle mit kompakter zentraler Sammlung und Abklingung – eine praktische Alternative dazu, sich allein auf großvolumige Abklinglagerung zu verlassen.
Für die nuklearmedizinische Diagnostik stellen wir unser Urine Decay System vor: intelligente Trenntoiletten kombiniert mit kurzzeitiger Abklingung und kontrollierter Einleitung – ohne konventionelle Abklinganlagen.
Dezentral oder zentral. Therapie oder Diagnostik. Filtration, Abklingung oder eine Kombination aus beidem.
Praxisnah, kompakt und darauf ausgelegt, mit der Nuklearmedizin mitzuwachsen.
Auf der EANM’26 besuchen Sie uns an Stand 321 – Halle X3. Wir freuen uns darauf, unsere Erfahrungen aus den vergangenen fünf Jahren mit Ihnen zu teilen – und vor allem darüber zu sprechen, was für Ihre Abteilung funktionieren könnte.
Die Nuklearmedizin wächst. Ihre Infrastruktur muss mitwachsen. Wir sehen uns in Wien.
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